Freie Impro-Session & Poetry für Musikerinnen & Auditorium

musica grata

Wöchentlich Montags in der Kachelbar!

In der Ersten Stunde spielt eine feste Besetzung von Musiker/innen, die hierzu persönlich eingeladen werden. Die Besetzung der Ersten Stunde wird nicht bekannt gegeben und bleibt auch für die SpielerInnen eine Überraschung.

Ab 21:00 Uhr wird die laufende Jam geöffnet für alle.

Mehr Informationen unter www.frappant.org.

Lilys subersives Service

Lilys subersives Service.3Ein Musik-Dia-Clip von Birgit Kiupel (Zeichnungen, Dias) und Melanie Mehring, (Komposition, Tastenintsrumente).

Lily ist das “alter Ego” von Liotards “Schokoladenmädchen” – kreiert von Birgit Kiupel, Historikerin und Zeichnerin, die mit “Lilys subversivem Service” einen Vortrag über “Dienstbotinnen auf der Opernbühne des 18. Jh.” an der Kölner Musikhochschule einleitetet. Mehr Infos auf der Seite“Dienstmädchen auf der Opernbühne des 18. Jahrhunderts”.

Lily führt auch durch die Internetseiten von MUGI, ein Projekt der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg: “Dienstmädchen auf der Opernbühne des 18. Jahrhunderts”.

Liebe, Staub und Botengänge – Dienstmädchen auf der Opernbühne

Dienstmaedchen auf der Opernbuehne.3Musikfeature von Birgit Kiupel

“Wer will mich? Ich bin ein Cammer-Mädchen, ich thue alles, was darzu gehöret.” Die junge Vespetta brachte es 1725 auf den Punkt, in Telemanns Zwischenspiel “Pimpinone – Die ungleiche Heirat oder das herrschsüchtige Kammermädchen”. Von früh bis spät waren sie im Einsatz, servierten und fungierten als Vertraute, Liebesbotinnen und Objekte der Begierde. Bereits in den ersten Opern des frühen 17. Jh.s waren es Ammen, die ihrer Herrschaft mit lebensklugem Rat und Zuneigung zur Seite standen – und auch derbe Zoten rissen. Schlagfertige Gegenreden riskierten dann Frauen wie Serpetta in Pergolesis “La serva padrona” (1733). Später sorgten Despina und Susanna, Kammerzofen aus Mozarts Opern, für Wirbel – nicht zu vergessen die gebildete Gouvernante Marcellina; Mutter des unehelichen Sohns Figaro. Welche Realitäten stecken hinter den Bildern von weiblicher Dienstbarkeit, die sich Adel und Bürgertum in den Opern machen? Wie wirken diese Bilder bis heute in Inszenierungen fort? Wie drücken sie sich musikalisch aus? Historische Quellen und heutige Erkenntnisse geben Auskunft über die emsigen, bedrängten und zugleich wendigen “dienstbaren Geister”.

Produktion WDR 2006

Redaktion
Dagmar Töpfer

In O-Tönen
Gabriele Rossmanith, Hamburgische Staatsoper
Neia Klimec, Hauswirtschafterin in Hamburg
Dr. Niels Graf von Waldersee, Phoneater in Hamburg
Melanie Mehring, Cembalo und Gesang

Sprecher/in:
Birgit Kiupel
Beate Kiupel
Tobias Persiel

“Labyrinth und Sackgasse” – Eine kammerperformative Einführung in die angewandte Fräuleinforschung

Labyrinth und Sackgasse Einfuehrung in die Fraeulein-Forschung.3Auf der Internationalen Fachkonferenz “Performativität und Performance, Geschlecht in Musik, Bildender Kunst, Theater und Neuen Medien”:

Eine historisch-affirmative Untersuchung der Parallel-Lebewesen, gemeinhin bekannt unter dem Begriff FRÄULEIN. Vom Burgfräulein über Anna Wilhelmine von Anhalt-Dessau (1715-1780) bis hin zum “Fräuleinwunder”. Ist das Fräulein das 3. Geschlecht?

Lassen Sie sich bezaubern von Frollein Max (Melanie Mehring, Musik), Jungfer Johannsen (Wiebke Johannsen, Text) und Madmosel Kiupel (Text und Bild).

Weitere Informationen hier: Internationale Fachkonferenz Performativitaet und Performance

Zwischen Labyrinth und Sackgasse

Altonale Kopfueber und Seitenverkehrt Zwischen Labyrinth und Sackgasse.3Im Rahmen der Altonale

Eine Kammerperformative Einführung in die angewandte Fräuleinforschung mit Wiebke Johannsen (Text), Birgit Kiupel (Illustration) und Melanie Mehring (Musik).

An diesem Abend außerdem:

“Kopfüber und Seitenverkehrt” Fotoausstellung mit Stefanie Ritter

eine Lesung von und mit Susanne Marten

“Da wo du bist ist nichts” – vom Verschwinden und Verschwundenbleiben

in der Reihe “Freistil”

Etwa 100.000 Menschen werden jährlich allein in Deutschland als vermisst gemeldet. Verwandte, Freunde und Bekannte bleiben ratlos zurück. Viele stellen sich schon zu Lebzeiten die Frage: Was passiert mit uns, wenn wir verschwunden sind aus unserem bisherigen Leben oder gar ganz weg sind von dieser Welt? Schon immer hat die Menschen diese Ungewissheit verstört, Hoffnungen genährt, Ängste geschürt und Fantasien beflügelt. Menschen, die einen Herzstillstand erlitten haben, berichten nach erfolgreicher Wiederbelebung von einem hellen Licht am Ende des Tunnels. Wissenschaftler beschäftigen sich mit sogenannten Nahtod-Erfahrungen, Esoteriker sind vermeintlichen Stimmen aus dem Jenseits auf der Spur, und Kriminalisten kritisieren das Versagen von Politik und Staat, wenn es keine Erklärung für ein Verschwinden gibt.

Musik: Melanie Mehring
Regie: Wolf Eismann
Redaktion: Klaus Pilger

Sprecher/in:
Sonja Szylowicki
Volker Hanisch
Lutz Herkenrath

es spielen:
Nora Niggeling-Neumann, Bratsche
Norbert Nagel, Klarinette
Melanie Mehring, Klavier, Synthesizer

Aufnahmen und Mix:
Milchkettenmusik, Hamburg
Schirwagisounds, Berlin

Musikstücke:
Auf dem Weg, Tunnel
Tanja Thema *
MikroPhan *
The Guys Downstairs **
Reanimation **
Boot
Der Fährmann **
Auf dem Weg, Abschied *
Auf dem Weg, Türen **

* Aufnahme: Milchkettenmusik, Hamburg, Matthias Tkotz
** Endmix: Schirwagisounds, Berlin, Frieder Nagel

Die Lange Nacht der Illuminationstheorie, Oder: Work as progress

Cumpanei Trend Event Die Lange Nacht der Illuminationstheorie.3La Cumpanei präsentiert

Die Stadt ist bekannt für ihre IlluminatorInnen-Szene und die Lange Nacht der Illuminaten ist einmaliger Touristenmagnet und absolutes Must für alle Pistengänger und -bewohner. Im vergangenen Jahr mußte das Event kurzfristig gecancelt werden. Die Gründe dafür lagen in einer Gemengelage aus der Knappheit öffentlicher Mittel und einem antiquiertem Besitzstandsdenken auf Seiten der Kunstendhersteller. Linke Rattenfänger trieben sie in ein argumentatives und artifizielles No Go: Können freie KünstlerInnen doch nicht streiken, es sei denn, sie bestreikten sich selbst, ihren Auftraggeber, die Kultur selbst. Greifbarer Erfolg dieser Unmöglichkeit ist die Brüskierung der wohlgesonnenen Mäzene der Stadt und ihrer geneigten Stiftungen. In diesem Jahr besorgt die Trendagentur TrendEvent die Organisation der Langen Nacht und die bewährten Creativ-Managerinnen Maike Thomsen (Melanie Mehring), Victoria von Averhoff (Birgit Kiupel) und Sabine Koslowsky (Wiebke Johannsen) werden interaktiv, multisensuell und hochprofessionell die Lange Nacht leuchten lassen. Damit verbinden sie eine Absage an Bevormundung, Altlasten und Trägheit mit der Anerkennung der berechtigten Interessen der Freien. Wir laden Sie ein, mit uns dies hochkarätige Kulturereignis zu präparieren und sein finanzielles und consuelles Fundament zu bauen.

La Cumpanei “The Rest Off…”

Im Anschluss an den Weihnachtsmarkt “Schöne Bescherung im Frappant”

Dia-Clips, Geschichten und Musik aus dem Fundus von Birgit Kiupel, Wiebke Johannsen und Melanie Mehring.

Hinterlassenschaften

Hinterlassenschaften - von Sammlung, Abfall und Freiheit.3Von Sammlung, Abfall und Freiheit

Musik von Melanie Mehring, Prosa von Wiebke Johannsen, Dinner von Anke Feja

Anmeldung bitte per E-Mail an: essen@anke-feja-biokochen.de (exklusiv für Frauen)

Hinterlassenschaften

Hinterlassenschaften - Wort-Ton-Bild-Recycling.3Wort-Ton-Bild-Recycling

Ein kleiner intimer Abend mit Verköstigung und von Euch mitgebrachten Getränken.

Von Dolly Cluster, Birgit Kiupel, Melanie Mehring, Wiebke Johannsen