Dispokinesis – Infotag zum Lehrgang 2017

mit Herbert Bayer (1. Vorsitzender der EGD) und Melanie Mehring (Lehrgangsleitung)

Altonaer Kammerchor

“Sätze im Raum”

Altonaer Kammerchor

bei der “Nacht der Chöre”

Altonaer Kammerchor

“Sätze im Raum”

Sommerkurs Dispokinesis

Die “Urgestalten von Haltung und Bewegung” — Einführung

“Disponiert sein” beschreibt das Gefühl zwischen Körper und Geist als Voraussetzung für das Gelingen eines guten Vortrags im Sinne der inneren Vorstellung.

Das Wissen um die ureigene Disposition hat jeder Mensch mit seiner Aufrichtung bereits erlangt. Häufig jedoch geht dieses Wissen im Laufe des Lebens wieder verloren.

Die von dem Pianisten und Physiotherapeuten entwickelten “Urgestalten von Haltung und Bewegung” mit den dazu gehörigen Übungen verhelfen dazu, dieses Wissen und das Gefühl der ureigenen Disposition wieder zu entdecken, und es sich als jetzt erwachsener Mensch bewusst machen und dadurch jederzeit aufrufen zu können.

Neben Informationen über Hintergründe, Arbeitsweise und Idee sind Schwerpunkte dieses Kurses:

die “Urgestalten von Haltung und Bewegung”

und in Bezug zu

Bitte bequeme körpernahe Kleidung, Matte und/oder Decke und ggf. Instrument mitbringen. Der Vortrag eines vorbereiteten Stücks wird begrüßt, ist aber nicht zwingend.

Zeit: vom 19. – 21. Augugst am Fr 18:00 – 21:00 Uhr, Sa 10:00 – 17:00, So 10:00 – 13:00

Kosten: 150,00 €, erm. 130,00 €

Anmeldung unter info@melaniemehring.de oder Kontakt

In Kooperation mit dem

 

Karo Shopping Music

Nicola Kruse (Violine)
Krischa Weber (Cello)
Melanie Mehring (Keyboard)

Blurred Edges – M&J&M Trio

Moxi Beidenegl – Stimme, Gitarre, Electronics
Julian Schäfer – Bansure, Shakuhachi, Saz
Melanie Mehring – Keyboard

Freie Impro-Session & Poetry für Musikerinnen & Auditorium

musica grata

Wöchentlich Montags in der Kachelbar!

In der Ersten Stunde spielt eine feste Besetzung von Musiker/innen, die hierzu persönlich eingeladen werden. Die Besetzung der Ersten Stunde wird nicht bekannt gegeben und bleibt auch für die SpielerInnen eine Überraschung.

Ab 21:00 Uhr wird die laufende Jam geöffnet für alle.

Mehr Informationen unter www.frappant.org.

Lilys subersives Service

Lilys subersives Service.3Ein Musik-Dia-Clip von Birgit Kiupel (Zeichnungen, Dias) und Melanie Mehring, (Komposition, Tastenintsrumente).

Lily ist das “alter Ego” von Liotards “Schokoladenmädchen” – kreiert von Birgit Kiupel, Historikerin und Zeichnerin, die mit “Lilys subversivem Service” einen Vortrag über “Dienstbotinnen auf der Opernbühne des 18. Jh.” an der Kölner Musikhochschule einleitetet. Mehr Infos auf der Seite“Dienstmädchen auf der Opernbühne des 18. Jahrhunderts”.

Lily führt auch durch die Internetseiten von MUGI, ein Projekt der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg: “Dienstmädchen auf der Opernbühne des 18. Jahrhunderts”.

Liebe, Staub und Botengänge – Dienstmädchen auf der Opernbühne

Dienstmaedchen auf der Opernbuehne.3Musikfeature von Birgit Kiupel

“Wer will mich? Ich bin ein Cammer-Mädchen, ich thue alles, was darzu gehöret.” Die junge Vespetta brachte es 1725 auf den Punkt, in Telemanns Zwischenspiel “Pimpinone – Die ungleiche Heirat oder das herrschsüchtige Kammermädchen”. Von früh bis spät waren sie im Einsatz, servierten und fungierten als Vertraute, Liebesbotinnen und Objekte der Begierde. Bereits in den ersten Opern des frühen 17. Jh.s waren es Ammen, die ihrer Herrschaft mit lebensklugem Rat und Zuneigung zur Seite standen – und auch derbe Zoten rissen. Schlagfertige Gegenreden riskierten dann Frauen wie Serpetta in Pergolesis “La serva padrona” (1733). Später sorgten Despina und Susanna, Kammerzofen aus Mozarts Opern, für Wirbel – nicht zu vergessen die gebildete Gouvernante Marcellina; Mutter des unehelichen Sohns Figaro. Welche Realitäten stecken hinter den Bildern von weiblicher Dienstbarkeit, die sich Adel und Bürgertum in den Opern machen? Wie wirken diese Bilder bis heute in Inszenierungen fort? Wie drücken sie sich musikalisch aus? Historische Quellen und heutige Erkenntnisse geben Auskunft über die emsigen, bedrängten und zugleich wendigen “dienstbaren Geister”.

Produktion WDR 2006

Redaktion
Dagmar Töpfer

In O-Tönen
Gabriele Rossmanith, Hamburgische Staatsoper
Neia Klimec, Hauswirtschafterin in Hamburg
Dr. Niels Graf von Waldersee, Phoneater in Hamburg
Melanie Mehring, Cembalo und Gesang

Sprecher/in:
Birgit Kiupel
Beate Kiupel
Tobias Persiel